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SPAZIERGANG AM 17.07.2002 SÄCHSISCHE LANDESANSTALT FÜR LANDWIRTSCHAFT IN DRESDEN-PILLNITZ
Landschaftsarchitektur Frase
Ölsaer Weg 9 01189 Dresden Telefon: 03 51-4 21 65 05 Telefax: 03 51-4 21 65 06 e-mail: contact@la-frase.de Internet: www.la-frase.de Lehr- und Sichtungsgarten im "Nordfeld" sowie Außenanlagen am "Steffenbau", Lohmener Straße Entwurfsplanung bis Bauüberwachung Bauherr: Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft Objektgröße: ca. 6.000 m² Bauzeit: 1998-2001 Die Gestaltung des LEHR- UND SICHTUNGSGARTENS (Abbildung 1, oben) für Auszubildende der hier etablierten Lehreinrichtungen für den gärtnerischen Berufsstand einschließlich der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), ebenso wie für Gartenfreunde, wurde 1996 mit Geländemodellierung und Wegebau begonnen. Weiterer wesentlicher Teilabschnitt war 2000 die Fertigstellung der "Themengärten" entlang der Mauer: Entlang des südlichen Abschnittes eines Rundweges reihen sich kleine Garten "Räume" unter verschiedenen Themen aneinander, um eine Vielfalt von Stauden und Gehölzen in ihrer gestalterischen Anwendung und jahreszeitlichen Verwandlung zu präsentieren: Auftakt am Eingang der Anlage ist der Bauerngarten mit Gartenhaus, gefolgt von Rosen und Klettergehölzen (mit geplanter Pergola), Duftgarten, Gelbem Garten, Blauem Garten, Schattengarten mit Rhododendron. Seinen derzeitigen Abschluss bildet die Anlage mit dem Böschungsgarten in Verbindung mit Sächsischem Sandstein. Die Etikettierung der Pflanzen unterstreicht den Lehreffekt der Anlage. Weitere Flächenbeläge, Bänke, Mauern u.ä. sollen durch Auszubildende im Rahmen der Ausbildung ergänzt werden. Die Pflanzflächen in den AUßENANLAGEN AM "STEFFENBAU",(Abbildung 2, unten) dem anschließenden denkmalgeschützten Ensemble der ehemaligen Königlich-Sächsischen Hofgärtnerei, erhielten im Gegensatz zum "Nordfeld" eine bewusst großzügige, Teilflächen verbindende Gestaltung, die dem rötlich-ockerfarbenen Gebäude des mit seinen typischen dunkelgrünen Fensterläden eine dezente Fassung verleiht. In der 2001 fertiggestellten Anlage dominieren bodendeckende Gehölz- und Staudenflächen in Kombination mit Solitärgehölzen im Dreiklang aus blauen, weißen und kupfer/gelben Blüten- und Herbstfarbtönen. Dem Wunsch des Auftraggebers nach geringem Pflegeaufwand entsprechend, wurde Wert auf robuste, schnell deckende Arten gelegt, die entweder seit Jahren bewährt sind oder zu häufigerer Anwendung ermutigen sollen. Notwendige Wirtschaftsanlagen des Ausbildungsgeländes konnten mit bereits auf 2,50 m aufgeschulten Heckenelementen gut in das Denkmalensemble eingegliedert werden. Fotos:
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